Zur Sicherheit Kinder immer im Kindersitz transportieren

Vieles können Sie für Ihren Nachwuchs anschaffen. Von Kleidung über Möbel und Spielzeug ist das Angebot schier unendlich. Eine der wichtigsten Anschaffungen schon für die Kinder ist aber der Kindersitz für das Auto. Nirgendwo kann mehr passieren, als im Straßenverkehr, deshalb sollten Sie Ihre Kinder niemals ohne einen Kindersitz im Auto mitnehmen.

Der erste Kindersitz für Ihr Baby ist die Babyschale, die entgegengesetzt zur Fahrtrichtung eingebaut wird. Babys sind darin vom ersten Moment an sicher geschützt. Die harte stoßfeste Schale ist mit einem weichen Bezug ausgestattet, so dass das Kind darin bequem liegt. In der Babyschale werden die Kleinen mit einem Fünfpunktgurt angeschnallt, dass heißt es gibt zwei Hosenträgergurte, die vorne in einer Schnalle eingeclipst werden.

Vorsicht: Wenn Sie das Baby in der Schale auf dem Vordersitz transportieren möchten, muss unbedingt der Airbag deaktiviert werden. Sonst kann es bei einem Unfall zu tödlichen Verletzungen kommen. Für die Früh- und Neugeborenen gibt es außerdem statt dem Kindersitz noch Liegeschalen, die quer zur Fahrtrichtung montiert werden können. Das ist deshalb nützlich, weil in den etwas aufrechter stehenden Babyschalen die kleinsten Neugeborenen noch ein wenig zusammensinken und deswegen schlechter Luft bekommen.

Für die etwas größeren Kinder ab ca. 9 Monaten gibt es dann den ersten richtigen Kindersitz. Er wird mit der Fahrtrichtung montiert und setzt voraus, dass die Kleinen aufrecht sitzen können. Außerdem ist er erst ab einem Gewicht von ca. 9 Kilo geeignet. Befestigt werden kann der Kindersitz entweder mit dem ganz normalen Sicherheitsgurt, der hinten durch den Rückenteil geführt wird.

Viele Sitze haben ein automatisches Straffungssystem für die Gurte. Die meisten Kindersitze dieser Kategorie gibt es aber auch mit dem neuen Isofix-System. Dabei muss im Auto selbst zwischen Rücksitzbank und -lehne eine Isofix-Vorrichtung vorhanden sein, in die der Kindersitz dann eingeklinkt wird. Manche Fahrzeugmodelle lassen sich auch mit den Isofix-Systemen nachrüsten, falls keines vorhanden ist.